Nachdem
ich mit verschiedensten Grautönen und vereinfachten Elementen gearbeitet
habe (d.h. bei 'Kehrseite'), entschloss ich mich, einen Schritt weiter
zu gehen. So machte ich mich auf die Suche nach neuen Formen, Farben
und Klängen.
Auf diese Weise wurde meine Arbeit wesentlich umfangreicher und vielschichtiger
als anfänglich erwartet und damit auch unerwartet lehrreich.
Ich hatte beabsichtigt
eine einfache Geschichte entstehen zu lassen - eine schwierige Angelegenheit,
wenn dies in wenigen Sekunden ablaufen soll.
Später ergaben sich Änderungen und Anpassungen und heraus
kam "Delivery AG". Hierbei handelt es sich um einen Ausschnitt
aus einer längeren Geschichte.Der Ausschnitt erzählt die Geschichte
eines kleinen Roboters, der den Auftrag erhält, Einladungen für
eine Party zu verteilen.
Ein Außerirdischer erhält eine dieser Einladungen, was ihm
unmittelbar den Impuls gibt, direkt alles hinter sich zu lassen, um
sich schnellstmöglich auf dieses Fest zu begeben.
Auf seiner Reise bis zur Ankunft in der Disco löst er eine Serie
von Unglücksfällen bei denjenigen aus, denen er unterwegs
begegnet.
Die Umsetzung nahm ungefähr 4 Monate in Anspruch.
Preis: Delivery AG erhielt den zweiten Platz in der
Kategorie Superkurzfilm, Animago 2005